Und noch ein QR Code Beitrag: A T Communications aus Tokyo hat mit ihrem LogoQ Motion animierte QR Codes entwickelt, die als Banner wohl ziemlich Aufmerksamkeit erregen. Mosburger – dem japanischen Pendant zu McDonalds – scheint jedenfalls vom LogoQ QR Code Design überzeugt zu sein, denn die Agentur hat Mosburger als Kunden gewinnen können. Mit dem LogoQ geht QR Design in Japan schon in eine neue Produktionsstufe – der Massenproduktion. Denn A T Communications hat den Dreh raus, den QR Code trotz der Animation und dem Geflimmer vollständig funktionstüchtig zu halten, wie die folgenden Beispiele zeigen.
Auch das letzte Jahr ist das Volumen des Mobile Markts in Japan wieder gewachsen. Diese Mal wurde die 10 Mrd. Euro Grenze geknackt. Eine genaue Betrachtung der einzelnen Marktsegemente hat wieder das in Japan für Telekommunikation zuständige Ministerium durchgeführt und dabei zwischen Content-Markt und Mobile Business Markt unterschieden. Da die Statistik auf japanisch und in Yen vorliegen, habe ich sie kurz übersetzt und in drei Charts gepackt.
Nicht spektakulär, aber ein Schritt in Richtung mehr Android in Japan: das HTC Magic kommt am 10.7. in Japan als DoCoMo HT-03A auf den Markt. Ich denke, dass das Gerät eher Entwickler als Nutzer ansprechend wird. Dennoch bin gespannt die Absatzzahlen und den Einfluß auf die Spieleentwickler. Wir werden sehen. MEHR
Bekanntlich pusten ja jedes Jahr mehrere Taifune über Japan und der Boden fühlt sich auch ab und zu nicht gerade fest an. Als wäre das nicht genug, machten den Japanern im letzten Sommer besonders die sog. Guerilla-Unwetter zu schaffen – kleine, aber heftige Gewitter, die so plötzlich verschwinden wie sie entstehen. Weil diese Gewitter nicht von Regenradarsystemen oder dem AMeDAS erfasst werden können, startete Ende Juli letzten Jahres Weather News aus Tokyo den Service Guerilla-Unwetter-Mail ゲリラ雷雨メール.
Von euphorischen Begeisterungsstürmen wie eigentlich überall in der Welt beim Start des iPhone 3GS ist in Tokyo nichts zu spüren. MEHR
Es hatte sich schon letztes Jahr angekündigt, dass japanisches Handys mit höchster Wahrscheinlichkeit auch nach Europa exportiert werden. Das Toshiba TG01 gehört nun damit zu den ersten Handys nach langer Zeit, die den weiten Weg bis hier her schaffen werden könnten. MEHR
Der zweitgrößte japanische Mobilfunkprovider KDDI mit seiner Marke “au” entwickelt scheinbar ein eigenes Smartphone mit Android als Betriebssystem.
In einer Stellenanzeige von gestern in Rikunabi Next, das von Recruit – der bekannsten Job-Agentur Japans – betrieben wird, heißt es, dass Ende 2008 ein Projekt aus der Taufe gehoben wurde, dessen Mission es ist, Endgeräte, Services und Businessmodelle für au auf Android-Basis zu entwickeln. MEHR
Dass der Takashi Murakami für Louis Vuitton arbeitet, ist in Japan schon lange keine neue Nachricht mehr. Marke trifft Kawaii – japanisch für süß und knuddelig.