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DoCoMo und Apple verhandeln über die Ausgabe einer SIM-Karte für Apples iPad, das bald auch in Japan auf den Markt kommen soll. Dem Carrier Softbank, der das iPhone bislang exklusiv vertreibt, wird das gar nicht gefallen.Voraussichtlich im Juni wird DoCoMo das iPad anbieten und dafür SIM-Karten entwickeln, die Japan bislang völlig unüblich waren. Obwohl Softbank hauptsächlich ausländische Handy-Modelle und auch das iPhone anbietet, kamen SIM-Karten bislang nicht zum Einsatz. Somit wird kein Softbank-Kunde in den Genuss des iPads kommen. Denn die japanischen Pendants zu den internationalen SIM-Karten sind nicht standardisiert und sind nur kompatibel mit Geräten des gleichen Carriers – der Wechsel des Anbieters ist also nur mit dem Wechsel des Endgeräts möglich.

Mit der SIM-Karte von DoCoMo lassen sich weitere Modelle wie das Nexus One von Google mit einem DoCoMo-Tarif betreiben. Denn das war bislang nicht möglich. Japanische Nutzer, die ein Touch-Screen-Handy mit Android haben wollten, mussten sich mit den Geräten begnügen, die ihnen ihr Carrier anbot. Zukünftig ließen sich also Geräte auch im Ausland besorgen.

DoCoMo und Softbank scheinen den Einfluss auf die Endgeräteentwicklung immer mehr zurückzufahren. Was nichts anderes bedeutet, als dass man sich von dem alten Businessmodell scheinbar verabschiedet hat, das ständig neue Features auf allen Endgeräten forderte.

Via: Yomiuri Shinbun

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