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Der Hype ums iPhone in Japan fängt wohl jetzt erst an. 2 Mio Endgeräte mit dem iPhone OS sind in Japan im Umlauf. Wie die Zukunft als Game-Maschine aussieht – darüber sprachen 5 Top-Publisher auf der Tokyo Game Show 2009.

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Keine geringen der Spielbranche als Bandai Namco Games, Capcom, Square Enix, Gameloft und Game City betrachten das iPhone und den iPod Konkurrenten zu Nintendo DSi und PSP. Nicht nur die Vertriebskosten sind günstiger, sondern auch die Kosten je Gerät für den Endkunden.  Auch scheinen die Publisher von der neuen User Experience durch rotierende Bildschirme sehr begeistert zu sein und halten das iPhone für die bessere Game-Maschine als japanische Handys.

What I think: Die japanische Game-Industrie ist nicht nur die zweitgrößte in der Welt, sondern exportiert schon seit fast 30 Jahren die meisten Games nach Amerika oder Europa. Fast genauso lange ist mobiles Gaming in Japan beliebt – man erinnere sich an Game Boy, Wonderswan, Tamagochi oder Game & Watch. Wer eines dieser Geräte mal sein Eigen nennen konnte, weiß, dass der ein oder andere Klassiker aus Japan kam. Genau das könnte mit dem iPhone-Games auch passieren, wenn es sich zu einer Game Maschine entwickelt, die von den verschiedensten MNOs in der Welt – nicht nur in Japan – vorfinanziert wird.

Und nicht nur Game Provider springen auf den iPhone-Trend, sondern auch das Mobile Social Network Mobage Town, das sich gerade schon Anteile für die Plattform OpenFeint gekauft hat, das Games in Social Networks integriert. Damit ist das iPhone nicht mehr nur ein Softbank-Business. Mobage Town verdient mit virtuellen Gütern, Social Marketing Apps und Werbung schon seit einigen Jahren Geld. Wie der erfolgreichste Vorreiter des ehemals Mobile-only Networks mit dieser Plattform technisch umgehen wird und vor allem, welche Businessmodelle sich entwickeln werden, lässt sich durch das iPhone außerordentlich gut beobachten.

Via: Game Watch Japan

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