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Ab dem 21.07. können Kunden vom Mobilfunkprovider DoCoMo Geldbeträge von Handy zu Handy schicken – dazu brauchen sie lediglich die Telefonnummer des Empfängers.

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Zusammen mit der Mizuho Bank bietet DoCoMo den neuen Service “DoCoMo Keitai Soukin” (DoCoMo Handy Überweisung) an, der sehr stark an die ersten Mobile Payment Versuche in Deutschland erinnert. Für die Überweisung eines Betrages von max. 20.000 Yen (145 Euro) braucht der Absender nur die Telefonnummer des Empfängers angeben. Der Empfänger wiederum erhält eine Nachricht, dass eine Überweisung vorliegt und kann frei entscheiden, auf welches Konto er das Geld überwiesen haben möchte.

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Alle Beträge von max. 200.000 Yen (1450 Euro) pro Monat zieht DoCoMo über die übliche Handyrechnung vom Absender ein. Interessant sind die Gebühren, die für eine Überweisung anfallen: für den Überweisenden entstehen je Transaktion 105 Yen (77 Cent) Kosten, für den Empfänger fallen 65 Yen (48 Cent), wenn er kein Konto bei der Mizuho-Bank hat, ansonsten ist es kostenlos.

Die Konditionen könnten für japanische Verhältnisse durchaus attraktiv sein, denn von keiner Bank wird erwartet, dass sie etwas kostenlos tut – geschweige denn gute Zinssätze bietet. Bequem ist das System allemal, was ein entscheidender Faktor werden könnte.

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Via: Marketzin, DoCoMo

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